Um ein gefahrloses Begehen von alpinen Gelände zu gewährleisten, sollten die Grundregeln des Bergwandern unbedingt berücksichtigt werden. Immer mehr junge und ältere Leute erfreuen und erholen sich in unserer Bergwelt, deshalb ist es umso wichtiger die Sicherheitspunkte zu kennen.

 

 

Notrufnummern:

REGA 1414

Polizeinotruf 117

Spital Appenzell 071 788 75 75

 

 

1. Richtige Planung

Planen Sie jede Bergwanderung sorgfälltig, und personenorientiert. Die Gruppe muss sich immer dem schwächsten Glied anpassen können. Orientieren Sie sich über die Weg- und Wetterverhältnisse, Wanderzeit, Gefahrenstellen, Kartenmaterial, Verpflegungsmöglichkeiten, mögliche Ausweich-, und Alarmierungsmöglichkeiten. Bei Gruppen mit mehreren Kindern oder Schulklassen mehrere Begleitpersonen einrechnen. In besonders steilem Gelände Kinder mit Seil sichern.

 

2. Gute Ausrüstung

Auf sämtlichen Wanderungen im Alpsteingebiet ist bergtaugliches Schuhwerk erforderlich. Da das Wetter auch plötzlich und unerwartet umschlagen kann ( z.B. Regen, Gewitter, Hagel oder Schnee ) ist eine zweckmässige Ausrüstung lebenswichtig. Sonnenschutz, wie auch Verbandszeug und Reiseapotheke gehören mit auf die Tour.

 

3. Nie alleine wandern und keine Abkürzungen

Gehen Sie nie alleine auf eine Bergwanderung. Abkürzungen sind oftmals sehr gefährlich, mit Absturzgefahr verbunden, und erschweren zudem mögliche Suchaktionen.

 

4. Über geplante Tour informieren

Informieren Sie Angehörige, Bekannte, den Hüttenwart oder die Hotelrezeption über die geplante Tour. Die geplante Wanderzeit und den Zeitpunkt der Rückkehr sind wichtig. Melden Sie sich bei der Ihrer Ankunft zurück.

 

5. Wetter und Kameraden beobachten

Es gilt in der Regel nicht nur einen Schlechtwettereinbruch zu beobachten und richtig einzuschätzen, sondern auch auf die Bergkameraden Rücksicht zu nehmen. Übelkeit, Unwohlsein, Kreislaufstörungen, Krämpfe etc. verpflichten den Tourenführer rechtzeitig zu reagieren.

 

6. Im Zweifelsfall umkehren

Es gilt der Grundsatz, im Zweifelsfalle sofort und ohne Kompromisse umzukehren, und nichts erzwingen. Bei Gewitter einzelne Bäume und Gipfelgrate meiden. Möglichst in Kauerstellung das Ende des Gewitters abwarten. Bei Unfällen Ruhe bewahren und Bergrettung informieren.