Das Schonmass beträgt 28 cm, und pro Tag dürfen Sie maximal fünf Fische fangen, welche auf Wunsch gekühlt oder eingefroren werden. Ein kantonales oder eidgenössisch anerkanntes Fischereibrevet gilt als Voraussetzung, ein Patent für unsere Bergseen oder Bäche zu erwerben.
Die Bachforelle (Salmo trutta fario) ist ein zu den Salmoniden zählender Raubfisch. Sie wird auch Flussforelle, Bergforelle oder Fario genannt. Kleinwüchsige Bachforellen in nahrungsarmen Gewässern werden als Steinforelle bezeichnet. Bachforellen werden je nach Nahrungsangebot 20 bis 80 Zentimeter lang. Ihr Rücken ist oliv-schwarzbraun und silbrig blau, bauchwärts treten rote Flecken mit hellem Rand auf, die Bauchseite ist weißgelb. Die Bachforelle erreicht ein Gewicht von bis zu zwei Kilogramm, und können bis zu 18 Jahre alt werden.
Die Regenbogenforelle ist ein beliebter, aus Nordamerika stammender Speise- und Angelfisch, der im 19. Jahrhundert in Europa eingeführt wurde. Sie zeichnet sich durch ein rötliches Seitenband, schwarze Punkte auf Körper und Flossen sowie ein helles, feines Fleisch aus. Sie ist anspruchslos, schnellwüchsig und ideal für die Teichwirtschaft.
Der amerikanische Seesaibling (Salvelinus namaycush), wächst sehr langsam, kann aber trotzdem eine erstaunliche Größe von bis zu 1m erreichen. Grössere Exemplare ernähren sich ausschliesslich von Fischen. Markenzeichen der Namaycush sind ein torpedoförmiger Körper, Rücken und Seiten sind blaugrün gefärbt mit gelblichen Flecken auf dem Körper, der Fett- und der Schwanzflosse. Der Seesaibling ist in tiefen, sauerstoffreichen Seen in Nordamerika heimisch, und liebt kalte Gewässer.
Der Seesaibling wird auch Wandersaibling, Rotforelle oder Arktischer Saibling genannt. Je nach Lebensraum besitzt der Seesaibling eine unterschiedliche Färbung, aber immer eine weiße Randzeichnung an Bauch-, Brust-, Schwanz-, und Afterflosse. Er ist ein geschätzter Speisefisch.
Infos über Patente und zur Fischerei im Appenzellerland findest Du unter Kantonale Fischereiverwaltung.

